Landeslehrgang Ju-Jutsu Prinzipien

Am 21. Mai fand in Oldenburg ein erster Landeslehrgang zum Thema „Ju-Jutsu Prinzipien der Prüfungsfächer“ statt. Ausrichter war unser Verein und die Referenten Norbert Töbermann, 5. Dan Ju-Jutsu, Prüfungsreferent Weser-Ems und Ralf  Thiele, 5. Dan Ju-Jutsu, Bezirksvorsitzender und Lehrreferent Weser-Ems.

Das Wort Prinzip stammt aus dem Lateinischen und bedeutet allgemeingültige Regel, bestimmte Idee, bestimmte Grundlage, auf der etwas aufgebaut ist, nach der etwas abläuft. Ein Prinzip ist das, aus dem ein anderes seinen Ursprung hat. Es stellt eine gegebene Gesetzmäßigkeit dar, die anderen Gesetzmäßigkeiten übergeordnet ist.

Die Ju-Jutsu Prinzipien sind die Basis unserer Prüfungsfächer und unserer Techniken. Nicht umsonst ist ihnen ein ganzes Kapitel in unserem Ju-Jutsu 1×1 gewidmet. So ging es im dem Lehrgang nicht um die Vermittlung von speziellen Techniken für die einzelnen Prüfungsfächer, sondern was den einzelnen Prüfungsfächern und Technikgruppen gemein ist.

Den Referenten war es wichtig zu vermitteln das es zwar schön ist z.B. 10 Armstreckhebel zu kennen und zu können es aber dauerhaft wichtiger für Prüfung, eigenes Können und das Vermitteln von Wissen und Können ist zu wissen, wieso, weshalb und warum z.B.ein Armstreckhebel so funktioniert, wie er funktioniert. Kennt man das Prinzip einer Technikgruppe, kennt man das Wesen dieser Gruppe. Einzelne Techniken der jeweiligen Gruppe sind dann nur noch verschiedene Arten der Anwendung der Prinzipien.

Dan- und Kyu-Vorbereitung in unserem Dojo

Am 30. April 2022 fanden in Oldenburg die Vorbereitungslehrgänge auf den 1. Dan und 1. und 2. Kyu in unserem Dojo statt. Referenten waren Norbert Töbermann, 5. Dan Ju-Jutsu, Prüfungsreferent Weser-Ems und Ralf  Thiele, 5. Dan Ju-Jutsu, Bezirksvorsitzender und Lehrreferent Weser-Ems. Die Teilnehmer*Innen kamen aus dem gesamten Bezirk mit teilweise langen Anfahrtswegen. Vorbereitungslehrgang heißt, die Anwärter*Innen nochmals auf wichtige Aspekte der Technikausführung, des Verhaltens auf der Matte, der Etikette und des Gesamtablaufs auf den aktuellen Stand zu bringen. Hier und da gab es natürlich vereinzelte Diskussionen, das ist immer der Fall und das ist auch gut so. Unklarheiten und Abweichungen in Ablauf und Ausführung konnten aber für alle zufriedenstellend gelöst werden. Fazit: Gutes Wetter, gute Stimmung und Sportler*Innen die ihrer nächsten Graduierung wieder eine Stufe näher gekommen sind.

Ein neuer Dan im Verein

Seit Anfang Dezember 2021 kann unser Verein eine neue Dan-Trägerin begrüßen. Yvonne Strese, allen aus unserer Ju-Jutsu Abteilung bekannt, erreichte dieses Ziel mit einer guten Prüfung und unter den erschwerten Bedingungen der zurzeit herrschenden Corona Epidemie. Die Prüfung hätte schon vor einem Jahr stattfinden sollen, musste aber wegen der Corona Epidemie mehrfach verschoben werden. Aber: was lange währt, währt endlich gut! So konnten ihr die Prüfer eine gute bis sehr gute Leistung bescheinigen. Wir wünschen Yvonne alles Gute und hab den 2. Dan fest im Blick.

Ein weiterer Schritt zum Dan: Kyu Prüfungen in unserem Dojo

Anfang Dezember 2021 fanden in unserem Dojo zwei Kyu-Prüfungen auf Vereins- und Bezirksebene statt. Nach etlichen Verschiebungen durch die noch immer anhaltende Pandemiesituation konnten sich endlich die schon lange auf ihre nächste Graduierung fiebernden Ju-Jutsuka auf ihre Prüfung freuen, auch wenn der Aufwand durch das Einhalten der aktuellen Corona-Vorschriften allen Beteiligten einiges abforderte. Geprüft wurden Graduierungen vom 4. bis zum 1. Kyu. Die Teilnehmenden kamen aus Lingen, Osnabrück, Dinklage, Oldenburg und Sehnde bei Hannover. Prüfer waren Norbert Töbermann, 5. Dan Ju-Jutsu und Prüfungsreferent Weser-Ems, Ralf Thiele, 5. Dan Ju-Jutsu, Vorsitzender und Lehrreferent Weser-Ems und Uwe Eilers, 4. Dan. Ju-Jutsu. Die Prüflinge zeigten, dass sie ihre „zwangsweise“ verlängerte Vorbereitungszeit gut genutzt hatten. Schwankungen in den Leistungen gab es natürlich aber das ist immer in Prüfungssituationen der Fall. Alle Prüflinge konnten sich am Ende ihren nächsthöheren Gürtel umbinden. Aus unserem Verein waren das für den orangenen Dr. Dr. Stephan Zwerger, Christopher Dehn, Abdenour Ben Beskri, für den grünen Günter Bekmann und Robert Buchwald, für den blauen Fritz Sloot und Gerd von Beesten. Wir beglückwünschen alle Prüflinge und macht weiter so auf eurem Weg zum Dan.

Wieder einen Schritt näher zum Dan: Vorbereitungslehrgang zum 1. Und 2. Kyu in Oldenburg

Am 09. Oktober trafen sich bei sonnigem Wetter 14 Sportler*Innen in Oldenburg zu einem Lehrgang auf die Prüfungen zum 1. und 2. Kyu. Referenten waren Norbert Töbermann, 5. Dan Ju-Jutsu und Prüfungsreferent Weser-Ems sowie Ralf Thiele, 5. Dan Ju-Jutsu, komm. Vorsitzender und Lehrreferent Weser-Ems. Nach teilweise langem Stillstand in ihren Vereinen hatten die angehenden Prüflinge die Möglichkeit, ihren eingeübten Techniken den letzten Schliff zu geben. Die Referenten stellten fest, dass in den Vereinen sehr gute Vorarbeit geleistet wurde. Hier und da gab es natürlich vereinzelte Diskussionen, das ist immer der Fall und das ist auch gut so, Unklarheiten und Abweichungen in Ablauf und Ausführung konnten aber für alle zufriedenstellend gelöst werden. Fazit: Gutes Wetter, gute Stimmung und Sportler*Innen die sich um ihre technischen Ju-Jutsu Fähigkeiten für ihre anstehenden Prüfungen keine Sorgen machen müssen.

Die erste Kyu Prüfung 2020

Unsere Ju-Jutsu Abteilung veranstaltete Mitte März im großen Dojo des Vereins die erste Kyu-Prüfung dieses Jahres. Angetreten waren neun Erwachsene, wobei es für sechs die erste Prüfung im Ju-Jutsu war. Prüfer waren Günter Dücker, 2. Dan Ju-Jutsu und Ralf Thiele, 5. Dan Ju-Jutsu. Wie ihr sicher aus eigener Erfahrung wisst, ist die erste Prüfung meist immer eine der schwierigsten. Es fehlt eben noch die Routine für eben nicht alltägliche Selbstverteidigungs- und Bewegungstechniken. Die Schwierigkeit liegt dabei in der Verknüpfung sehr unterschiedlicher Bewegungen und Techniken. Ausweich-, Hebel-, Schlag- und Wurftechniken müssen sinnvoll kombiniert werden. Das Ganze natürlich nicht nur im Stand, sondern auch am Boden. Für die Anfänger ist noch vieles recht neu und da es eine Unzahl an technischen Selbstverteidigungsvariationen gibt, kommt es nicht nur auf eine gute körperliche Kondition sondern auch auf die entsprechende Kopfarbeit an. Erst denken, dann handeln! Dieser Spagat wurde von allen Teilnehmern mit vollem Einsatz und Konzentration absolviert. Alle bestanden ihre Prüfungen mit guten bis sehr guten Leistungen. Macht weiter so und bis zur nächsten Prüfung! 

Alles lebt von der Bewegung – auch die Selbstsverteidigung

Dieses Thema war das Motto eines Bundeslehrgangs Ju-Jutsu in Oldenburg. Ausrichter war die Ju-Jutsu Abteilung des Schwarz-Weiß Oldenburg e. V.. Als Referent gewonnen werden konnte Stefan Matthießen, 5. Dan Ju-Jutsu, Trainer A und Krav Maga Instructor. Anwesend waren fast 50 Ju-Jutsukas aus dem ganzen norddeutschen Raum. Nach einführenden Worten des Referenten war Bewegung angesagt. Ziel war hier die Mobilisierung von möglichst vielen Gelenken und Muskelgruppen. Es folgten Übungen mit Hilfsmitteln wie Verkehrskegel und Hula Hoop Reifen. So wurde z. B. der Hula Hoop Reifen hier eingesetzt um die Bewegungsmöglichkeiten auf kleinstem Raum auszutesten. Nach dem Aufwärmen zeigte der Referent Ausweichbewegungen gegen Handtechniken mit der Vor- und der Schlaghand. Begonnen wurde mit einfachen Side Steps, mal mit mal ohne Auslagewechsel. Es folgten einfache und doppelte Schrittdrehungen mit dem Ziel, sich nach einem Angriff in eine gute Verteidigungsposition zu bringen. Weitere Themen waren Technikvarianten des Schulterwurfs und des Aushebers. Besonders bei letzterem wurde deutlich, dass Variablen wie Gewicht und Größe nicht zu unterschätzende Faktoren bei Anwendung einer Verteidigungstechnik sind.

Sportliche Aktivität erfordert Pausen. So versüßten die Organisatoren die Anwesenden in der großen Pause mit diversen selbstgebackenen Kuchen und Keksen sowie Säften und Kaffee. Gut erholt und gestärkt ging es in die zweite Runde. Ein Bodenrandori und das Ausführen verschiedener Tritttechniken sorgte fürs Aufwärmen. Stefan zeigte nun diverse Hebelkombinationen am Boden. Wichtig war ihm hier zu verdeutlichen, bei einem Hebelwechsel den ersten Hebel erst dann aufzugeben wenn der Zweite sicher ist. Es folgte das Üben von diversen Weiterführungstechniken, sollte nach einem Hebelwechsel etwas misslungen sein.

Bei diesem kompakten Angebot gingen die angesetzten vier Stunden wie im Fluge vorüber. Für den Abschluss dachte sich Stefan aber noch etwas Besonderes aus: eine mentale Phantasiereise. Mit Unterstützung meditativer Musik sollten sich die Anwesenden vorstellen, sie lägen auf einem Südseestrand auf warmen Sand und unter einer warmen Sonne. Nun galt es auf Atem und Herzschlag zu achten um sich zu lockern und alle Spannungen aus dem Körper fließen zu lassen.

Der abschließende lange Applaus belegte die Zufriedenheit aller anwesenden Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Wie immer ein informativer Lehrgang wie man es vom Referenten gewohnt ist.

 

 

 

 

 

 

 

Lehreinweisung Ju-Jutsu in unserem Dojo

Zur Vorbereitung auf den 1. Dan Ju-Jutsu gehört die Lehreinweisung. Der angehenden Meisterin und dem angehenden Meister sollen hier Fertigkeiten jenseits der eigentlichen Selbstverteidigungstechniken vermittelt werden, die es ermöglichen, ein eigenes Training zu konzipieren und zu leiten. Besonders wichtig sind hier die rechtlichen Aspekte betreffs der Aufsicht über Personen, insbesondere von Minderjährigen und der ganze Bereich der Notwehr.

Diese Thematik war Inhalt eines Lehrgangs des Bezirksfachverbandes Weser-Ems Ende September bei uns in Oldenburg. Referent war der Lehrreferent Weser-Ems, Ralf Thiele, 5. Dan Ju-Jutsu mit Unterstützung des Prüfungsreferenten Weser-Ems, Norbert Töbermann, 5. Dan Ju-Jutsu.

Dem Thema entsprechend war also viel Theorie angesagt. Viele Gesetze und ihre Auswirkungen auf das Training aber auch auf reale Verteidigungssituationen waren durchzusprechen und zu diskutieren wie der Umgang beim Training mit Minderjährigen und das Verhalten in Notwehrsituationen. Die Praxis kam aber dennoch nicht zu kurz. Besonderen Wert legten die Referenten auf die Vermittlung der Ju-Jutsu Prinzipien, Basis jeder Technik- und jeder Technikgruppe. So wurde hier explizit darauf hingewiesen, dass das saubere Erlernen einer Ju-Jutsu Technik wichtig ist, das zugrunde liegende Prinzip genauso, wenn nicht sogar wichtiger. Der Tag war also gut ausgefüllt und trotz der großen Stoffmenge waren alle teilnehmenden angehenden Ju-Jutsu Meisterinnen und Meister der Ansicht, viel für sich und ihr Training dazugelernt zu haben.

Vorbereitungslehrgang auf den 2. Und 1. Kyu Ju-Jutsu

Die letzten Hürden auf dem Weg zum Dan und wie man sie bewältigt, war Thema eines Bezirkslehrgangs „Vorbereitung auf den 2. Und 1. Kyu Ju-Jutsu“ Ende September in unserem Dojo in Oldenburg. Referenten waren der Prüfungsreferent Weser-Ems Norbert Töbermann, 5. Dan Ju-Jutsu und der Lehrreferent Weser-Ems. Ralf Thiele, 5. Dan Ju-Jutsu.

Bis zum 1. Dan ist zwar noch ein wenig Zeit, prüfungstechnisch nähert man sich aber schon deutlich den kommenden Anforderungen an. Konnte man sich in den ersten Prüfungen hier und da noch so manchen Patzer erlauben, wird die Toleranzschwelle der Prüfer in Richtung Dan doch merklich enger und so soll es auch sein. Die beiden Referenten ließen sich die geforderten Techniken von den Teilnehmenden vorführen und schauten, ob die jeweiligen Ausführungen mit den Prüfungsprogrammen kompatibel sind. Es wurden Anregungen aber auch Korrekturen gegeben. Besonders die Abwehr von Waffen war wieder ein umstrittenes Thema. Hier kann man merken, wie unterschiedlich dies in den einzelnen Vereinen trainiert wird. Den Referenten besonders wichtig war die Umsetzung der Ju-Jutsu Prinzipien und der Hinweis, Dynamik und Schnelligkeit sind wichtig, aber eine saubere und deutlich gezeigte Technik ist noch wichtiger.

Drei neue Blaugurte in der Abteilung

Bei den Bezirks Kyu Prüfungen in Delmenhorst bestanden u. a. drei Ju-Jutsuka aus unserem Verein ihre Prüfung zum 2. Kyu Ju-Jutsu: Antje-Frederike, Henning und Martin. Prüfer waren unser Vereinstrainer Norbert Töbermann, 5. Dan JJ, Prüfungsreferent BFVWE und Thomas te Braake, 4. Dan JJ, Vorsitzender BFVWE.

Die Prüflinge sind alle keine Neulinge mehr, aber auch für Fortgeschrittene wird es nicht einfacher. Je länger man dabei ist, desto mehr technische Selbstverteidigungsvariationen hat man zur Auswahl und die Entscheidung für die Eine oder Andere muss blitzschnell geschehen. So kommt es nicht nur auf eine gute körperliche Kondition sondern auch auf die entsprechende Kopfarbeit an. Dieser Spagat wurde aber von allen drein mit vollem Einsatz und Konzentration absolviert und das nach sechs Stunden Prüfung. Gratulation!